Sehen Sie hier Präsentationsvideos der LB Institute und LB Cluster.

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Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft - Forschung für den Menschen

Die 1960 gegründete Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine private Trägerorganisation für Forschungseinrichtungen in Österreich. Ihre Institute befassen sich mit medizinischen sowie geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Benannt ist sie nach dem großen österreichischen Physiker, Mathematiker und Philosophen Ludwig Boltzmann, dessen breites wissenschaftliches Interesse bis heute richtungsweisend für die Interdisziplinarität der Ludwig Boltzmann Gesellschaft ist.

Die aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierte LBG untergliedert sich in Institute und Cluster und beschäftigt heute insgesamt rund 300 Personen. Seit einer umfassenden Organisationsreform 2002 werden Ludwig Boltzmann Institute (LBI) aufgrund von Ausschreibungen und mit internationalem Begutachtungsverfahren eingerichtet. Ein besonderes Merkmal von Ludwig Boltzmann Instituten ist die Kooperation mit institutionellen Partnerorganisationen.

WIR WAREN DABEI: Die Lange Nacht der Forschung 2012

Bereits zum vierten Mal fand am  27. und 28. April 2012 die Lange Nacht der Forschung statt und die Ludwig Boltzmann Gesellschaft war mit ingesamt 14 LBI in Wien, Linz, Innsbruck und Graz zahlreich vertreten.

Rund 100.000 BesucherInnen wurden in ganz Österreich gezählt, die der Einladung zu spannenden Entdeckungsreisen quer durch die unterschiedlichsten Fachgebiete gefolgt sind. Die ausstellenden Ludwig Boltzmann Institute luden ein das Geheimnis um Stonehenge zu lüften, mit Hilfe von forensischen Spuren einen Kriminalfall lösen oder gar einem ungewöhnlichen Poetry Slam zuhören.

Außerdem zeigten Herz- und Gefäßspezialisten sowie Krebsforscher Ihre neuesten Methoden und Ergebnisse während Historiker interessante Hintergründe zum Kalten Krieg erläuterten und Besuchern die Möglichkeit boten, ihre Lebensgeschichte im historischen Kontext aufzeichnen zu lassen.

Einige Impressionen der Langen Nacht der Forschung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Historiker Karner mit hohem vatikanischen Verdienstorden geehrt

Für seine Pionierarbeit bei der "Erforschung der Leidenswege von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und Vertriebenen" wurde Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, Leiter des LBI für Kriegsfolgenforschung, Anfang des Jahres mit dem Gregoriusorden geehrt. Eine Ehrung, die für Wissenschaftler eine absolute Seltenheit darstellt.

Dem Historiker wurde der hohe päpstliche Orden "Komtur des Ordens vom Heiligen Gregor dem Großen"  durch Bischof Egon Kapellari verliehen. Karner, der den Orden für seine wissenschaftliche Tätigkeit im Rahmen der Kriegsfolgenforschung erhielt, widmete diesen symbolisch seinen Mitarbeitern, die mit ihren Leistungen wesentlich dazu beitragen, exzellente Forschungsarbeit zu ermöglichen.

 

Gladiatorenschule in den Top 10 der Entdeckungen 2011

Die Entdeckung der Gladiatorenschule in Carnuntum durch das Ludwig Boltzmann für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, brachte dem Forschungsinstitut eine Platzierung in den Top 10 der Entdeckungen 2011 ein. Die renommierte Liste wird jedes Jahr vom Archäologischen Institut von Amerika veröffentlicht.

Das Archäologische Institut von Amerika zählt die Gladiatorenschule zu den zehn bedeutendsten Entdeckungen des letzten Jahres. Dem internationalen Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie („LBI-ArchPro“ ) war es durch den Einsatz modernster Bodenradargeräte gelungen, die Reste einer in ihrer Vollständigkeit und Größe einzigartigen Gladiatorenschule aufzuspüren. In wenigen Stunden Meßeinsatz konnte ohne Ausgrabung die bis heute im Boden erhaltene Gladiatorenschule entdeckt und am Computerbildschirm wieder sichtbar gemacht werden.

>Link zur Top 10 Liste 2011

>Pressemeldung

>Link zur Seite des LBI ArchPro